Mit dem Satzprogramm LuaLATEX hat man volle Unicode-Unterstützung und kann problemlos in einem Dokument alle Sprachen der Welt verwenden und dabei auch die Schreibrichtung beachten.
Literatur gibt es mittlerweile ausreichend. Meine Bücher mit Errata gibt es hier!
Das Gesamtsystem TEX besteht aus über 100.000 Dateien, die von einer sogenannten Distribution bereitgestellt werden:
- TEXLive für Windows und Linux (Ubuntu -- openSuSE)
- MacTEX für macOS (alle Varianten), entspricht TEXLive
- MiKTEX für Windows, Linux und macOS (
nicht alle Varianten)
. ├── bin │ └── x86_64-linux ├── texmf.cnf ├── texmfcnf.lua ├── texmf-config │ ├── ls-R │ └── web2c ├── texmf-dist │ ├── asymptote │ ├── bibtex │ ├── chktex │ ├── colors │ ├── context │ ├── doc │ ├── dvipdfmx │ ├── dvips │ ├── fonts │ ├── fonts.txt │ ├── hbf2gf │ ├── ls-R │ ├── makeindex │ ├── metafont │ ├── metapost │ ├── mft │ ├── omega │ ├── source │ ├── tex │ ├── tex4ht │ ├── texconfig │ ├── texdoc │ ├── texdoctk │ ├── ttf2pk │ ├── web2c │ ├── xdvi │ └── xindy ├── texmf-var │ ├── fonts │ ├── ls-R │ ├── luatex-cache │ ├── tex │ ├── web2c │ └── xdvi └── tlpkg ├── backups ├── gpg ├── installer ├── README ├── TeXLive ├── texlive.profile ├── texlive.tlpdb ├── tlpobj ├── tlpostcode ├── tltcl └── translations 12911 directories, 171224 filesLATEX befindet sich hierbei unterhalb von
texmf-dist/tex/
.
- texmf.cnf ist die Hauptkonfigurationsdatei für alle Programme, die auf TEX basieren, beispielsweise pdflatex
- texmfcnf.lua ist die Hauptkonfigurationsdatei für alle Programme, die auf LuaTEX basieren, beispielsweise lualatex
- texmf-config/ enthält im Prinzip nur die System-Mapdatei für die TEX-Schriften. texmf-dist/ enthält im Prinzip alles, was für die Arbeit mit und um TEX benötigt wird. Beispielsweise auch das Grafikpogramm asymptote.
- texmf-var enthält alles, was die variablen Definitionen von Schriften ConTEXt, usw. betrifft. Beispielsweise den Fontcache.
- tlpkg enthält den TEXLive Paketmanager.
Es gibt mittlerweile LATEX-Editoren "wie Sand am Meer", jedoch nur wenige, die für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung stehen:
- TEXstudio Empfehlenswert
- TEXmaker Ähnlich zu TEXstudio
- TEXworks Bei jeder TEX-Installation automatisch vorhanden (relativ sparsame Oberfläche)
The default Ubuntu document root is /var/www/html. You can make your own virtual hosts under /var/www. This is different to previous releases which provides better security out of the box.
TEXstudio als auch TEXmaker haben einen internen PDF-Viewer für die Darstellung der erzeugten PDF. Auf kleinen Bildschirmen, beispielsweise bei Laptops ist dieser ungeeignet, da er Teil der grafischen Oberfläche ist. Es ist dann besser einen externen PDF-Viewer zu benutzen. Der für Windows standardmäßig eingestellte AdobeReader ist nicht geeignet, da er die angezeigte PDF-Datei zum Überschreiben sperrt. Es empfiehlt sich daher für Windows die Installation von Sumatra PDF. Für TEXstudio gibt es hier eine Anleitung für die Konfiguration des Editors und des Viewers. macOS- und Linux-Anwender können die bereits vorhandenen PDF-Viewer nutzen.